Laufband für Hunde – Der Test

Der Hund ist bekanntlich des Menschen bester Freund und zählt nicht selten zur Familie. Deshalb bemühen sich die Halter stets alles zu tun, damit es ihrem geliebten Vierbeiner gut geht.

Hierfür ist, neben viel Liebe und der richtigen Pflege, auch ausreichend Bewegung bedeutsam, denn Hunde besitzen von Natur aus einen starken Drang herumzutollen. Oftmals sind sie sogar so aktiv, das der tägliche Spaziergang nicht genügt, um sie auszupowern. Manchmal wiederum liegen auch schwere Erkrankungen vor, die das Gassi gehen einschränken oder gar verhindern.

Warum benötigt man ein Laufband für Hunde?

  • Der Hund befindet sich in einem Aufbaustadium, da er krank oder verletzt war
  • Ein normaler Spaziergang war nicht ausreichend für das tägliche Leistungspensum des Hundes

Aus diesem Grund gibt es Laufbänder für Hunde, welche dem Tier helfen, seine Aktivität individuell zu unterstützen.

Unser Testsieger der Hundelaufbänder

Hundelaufband_DogTreadDas DogTread Hundelaufband Medium: Dieses Laufband ist speziell für Hunde konzipiert und ist für Hunde bis zu einem Gewicht von 28 kg geeignet. Dabei steht die Sicherheit des Hundes im Vordergrund, so dass Seitenteile das Laufband seitlich beschränken.

Sogar ein Trinknapf ist im Vorderteil des Lufbandes integriert, um dem Hund während dem Laufen die Wasseraufnahme zu ermöglichen. Dieses Laufband können wir uneingeschränkt empfehlen!

Trainingsergänzung oder Therapiemaßnahme

Wer denkt Laufbänder für Hunde seien nichts weiter als eine neumoderne Alternative zum klassischen Spaziergang, der irrt sich gewaltig, denn jene dienen einem ganz anderen Zweck.

So wurden solche Tierlaufbänder ursprünglich für therapeutische Maßnahmen hergestellt, für welche sie auch heute noch genutzt werden. Dabei helfen sie, den Aufbau und Erhalt der Muskulatur zu fördern, ohne das Tier zu überanstrengen. Insbesondere nach Operationen oder schweren Krankheiten bieten sie somit eine effiziente Methode, mit der den tierischen Patienten die Rehabilitation erleichtert wird. Deswegen sind sie für Hundehalter, deren Tier lange erkrankt war oder eine schonende Therapie benötigt, äußerst sinnvoll.
Dies ist jedoch nicht der einzige Grund, ein Laufband für den Hund zu nutzen, auch der sportliche Aspekt spielt eine wichtige Rolle. Schließlich gibt es viele Rassen, darunter Windhunde, deren Bewegungsdrang weit über das durchschnittliche Maß hinausgeht und denen ausgiebige Spaziergänge alleine nicht genügen. Damit jene dennoch ausreichend Aktivität haben und so ihre innere Balance finden, können zusätzliche Trainingseinheiten auf einem Laufband erfolgen.

Auf diese Weise ist das Tier ausgeglichener und neigt weniger zu einem Fehlverhalten, welches sich bei einem Bewegungsmangel leicht einstellen Hundelaufband_MitHundkönnte. Jedoch sollte die Verwendung eines Laufbands der körperlichen Verfassung des Tieres angepasst werden, weil die Bedürfnisse des Hundes in jedem Fall Priorität haben und richtungsweisend sind.
Außerdem gilt, ein Laufband ersetzt nicht den Spaziergang an der frischen Luft, weil dieser für Hunde wichtig ist, um Fährten aufzunehmen und ihren natürlichen Instinkten nachzugehen.
Sollten jene Kriterien berücksichtigt werden, muss der Besitzer obendrein noch das richtige Modell wählen, da es auch hier erhebliche Unterschiede gibt.

Variationsreiche Auswahl der Laufbänder für rassespezifisches Training

Schließlich muss nicht nur der Trainingsplan, sondern auch das Modell den tierischen Ansprüchen gerecht werden. Im Allgemeinen gleicht der Aufbau eines Hundelaufbands dabei dem der menschlichen Variante. Allerdings verfügt es über zusätzliche Seitenteile, damit der Hund nicht wegspringen und sich verletzen kann. Außerdem befindet sich der Trainingscomputer seitlich, um dem Halter die Bedienung zu erleichtern.

Die größten Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen liegen dann bei der Leistung in puncto Motor, Steigung oder Maximalgeschwindigkeit. Letztere sollte demnach immer dem Hund entsprechend ausgewählt werden.

Des Weiteren können die Materialien und die energietechnischen Daten variieren, ebenso wie die Lauflächengröße und das zulässige Maximalgewicht. Hierbei werden Hundelaufbänder für gewöhnlich nach Größen- oder Gewichtsklassen differenziert, wodurch jedes Tier das passende Gerät findet.

Eine wichtige Grundvoraussetzung, worauf der Halter bei einem Kauf achten sollte, denn nur wenn sich der Hund wohlfühlt, hat er auch Freude am Trainieren. Zusätzlich muss die Sicherheit berücksichtigt werden, sodass Besitzer ein Gerät kaufen sollten, bei welchem das Tier mit einem speziellen Geschirr vor Verletzungen geschützt wird, einen Halt und einen festen, komfortablen Stand hat.

Für Hunde mit chronischen Erkrankungen, wie Arthrose, eignen sich hingegen Unterwasserlaufbänder, die eine ausgesprochen sanfte, muskelstärkende Wassergymnastik ermöglichen.

Grundsätzlich benötigt aber jede Art von Laufbandtraining viel Geduld und Einfühlungsvermögen, damit sich das Tier daran gewöhnen kann.
So sind Laufbänder für Hunde eine wirksame Methode, um sehr agile Vierbeiner ausreichend zu fordern und eingeschränkten Tieren eine schonende Rückkehr in ein vitales Leben zu bieten.