Training auf dem Laufband ᐅ Tipps & Tricks

Mal eben in der Werbepause eines spannenden Films eine Runde auf dem Laufband tätig werden – Sport „zwischendurch“ treiben, ist nicht verkehrt, doch auch, wer bis zum nächsten Laufband ein paar Kilometer in das Fitnessstudio zurücklegen muss, ist mit Laufbandtraining gut beraten. Warum das so ist, welche Vorteile das Training auf dem Laufband hat und mehr Wissenswertes in Sachen Laufbandtraining, dazu jetzt mehr.

Was spricht für das Training auf dem Laufband?

Wer das Laufbandtraining z. B. dem Outdoor-Jogging vorzieht, umgeht gleich mehrere Probleme. Zum einen ist das Laufband ebenmäßig, der Jogger läuft nicht auf unebenem Boden und beugt somit Rückenproblemen vor. Zum anderen trainiert, wer sich für das Laufband entscheidet, immer im Trockenen – egal, ob nun auf dem heimischen Laufband oder dem im Fitnessstudio.

Welche Vorteile hat das Training auf dem Laufband?

Neben den eben genannten Faktoren, die für ein Laufbandtraining sprechen, gibt es noch weitere Vorteile. Einer dieser Vorteile ist die Technik. Wer draußen Joggen geht, ist schnell abgelenkt. Kein Wunder, denn wo es an einer Stelle nur einer Pfütze auszuweichen gilt, muss man an anderer Stelle noch schnell eine grüne Ampel passieren. Sowohl Haltung, Tempo als auch Atmung kommen dabei durcheinander, was für das Training kontraproduktiv ist. Ein Nachteil, den es beim Training auf dem Laufband nicht gibt. Hier kann sich jeder Sportler selbst auf Schrittlänge, Schnelligkeit, Kopf- und Rückenhaltung usw. kontrollieren.

Auch die Trainingssteuerung ist ein nicht zu vernachlässigender Vorteil beim Laufbandtraining. Nahezu jedes Laufband bietet heute Optionen wie z. B. die Herzfrequenzen zu messen oder den Puls dank Pulsuhr zu bestimmen, um dem Sportler eine gute Grundlage zur Selbstkontrolle zu liefern. Sehr gute Laufbänder „wissen“ übrigens, was gut für den Trainierenden ist, denn sie passen von selbst die Geschwindigkeit des Bandes an, wenn die Herzfrequenz zu stark von der Vorgabe abweicht. So viel zur Geschwindigkeit, doch wie viel Zeit sollte man eigentlich auf dem Laufband verbringen?

Wie lange sollte man auf dem Laufband trainieren?

Objektiv betrachtet gibt es auf diese Frage nicht die eine Antwort, die immer gültig ist. Abhängig ist die Antwort von dem selbsterklärten Ziel. Möchte ich mich „nur“ fit halten, will ich generell etwas mehr in Bewegung kommen oder will ich abnehmen? Hinzu kommt: Bin ich Anfänger auf dem Laufband oder kenne ich mich bereits aus in Sachen Körperhaltung, Schulterstarre und Hüpfen? Für Einsteiger gilt in der Regel: 15 bis 20 Minuten Laufbandtraining an zwei bis drei Tagen pro Woche. Ausgenommen sind Trainierende mit chronischen Rücken- und Gelenkproblemen, diese sollten zuvor ihren Arzt konsultieren. Auch um fit zu bleiben, eignet sich das Laufbandtraining an zwei bis drei Tagen pro Woche, jedoch sollte man dann mindestens 30 bis 45 Minuten trainieren. Doch wie sieht es mit den Abnehmwilligen aus?

Ab wann nimmt man durch das Laufbandtraining ab?

Zuerst ist es an der Zeit, mit einem alten Mythos aufzuräumen. Immer wieder behaupten vermeintliche Fitnessexperten, dass die Fettverbrennung erst nach 30 Minuten Training auf dem Laufband einsetzt, doch das stimmt nicht. Die Fettverbrennung beginnt bereits mit der ersten Minute auf dem Laufband. Allerdings ist wohl an jedem Mythos auch ein Funken Wahrheit und deshalb muss man diesen Fitnessexperten immerhin das Zugeständnis machen, dass sich Puls und Herzfrequenz nach ungefähr 30 Minuten so eingependelt haben, dass die Fettverbrennung unter optimalen Zuständen stattfinden kann. Effektiver ist das Training also tatsächlich ab der dreißigsten Minute.

Wie viel Strom verbraucht ein Laufband?

Je länger man auf dem Laufband steht, umso höher ist allerdings auch der Stromverbrauch. Um in Erfahrung zu bringen, wie hoch der Stromverbrauch beim Training auf dem Laufband tatsächlich ist, braucht es zwei Dinge: Das Handbuch des Laufbandes und den Kilowattstundenpreis des Stromanbieters. Im Handbuch des Laufbandes erfährt man, wie viel Watt das Laufband hat. Angenommen der Stromanbieter verkauft eine Kilowattstunde zum Preis von 19 Cent und das Laufband hat 1200 Watt, dann verbraucht eine Stunde auf dem Laufband 22,8 Cent – zu errechnen mit 1,2 (entspricht 1200 Watt) mal 19 Cent. Kurzum: Wer ein Laufband kauft und dabei nicht auf die Energieklasse achtet, verliert zwar Gewicht, allerdings auch mehr Geld. Eine Investition von rund 69 Cent pro Woche bei dreitägigem Training dürfte es jedoch Wert sein.

{ 0 comments… add one now }

Leave a Comment

Previous post: